BBI-Newsletter
 
 
   
 
 

BBI Newsletter 10

 
 
 



Unser erstes Newsletter-Jahr geht nun zu Ende.

Wir hoffen, dass wir Sie mit interessanten Beiträgen über das Geschehen am BBI informieren konnten und möchten uns auf diesem Wege bei all unseren Lesern, Auftraggebern, Kooperationspartnern, Teilnehmern und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Wir wünschen Ihnen allen ein besinnliches, stressfreies Weihnachtsfest.

Damit das gelingt, ist manchmal etwas "Weihnachtskopfakrobatik" nötig.

Deshalb verabschieden wir uns von Ihnen mit der gleichnamigen Geschichte von Judith Pinnow aus dem Büchlein "Maria, Halbpension war aus!" vom Coppenrath-Verlag.

Wir wünschen Ihnen eine Weihnachtszeit, in der Sie Kraft schöpfen können, für einen guten Start ins Jahr 2013.




Weihnachtskopfakrobatik von Judith Pinnow

Wussten Sie, dass Tennismatches zu 90 Prozent im Kopf entschieden werden? Das ist eine Frage der inneren Einstellung. Man muss dem Druck standhalten. Man muss an sich glauben. Man muss im richtigen Moment das Richtige tun. Man darf sich nicht ablenken lassen vom Publikum oder vom kleinen Mann im Ohr, der flüstert, dass der Socken rutscht oder der Arm weh tut.


Das lässt sich eins zu eins auf Weihnachten übertragen. Weihnachten wird zu 90 Prozent im Kopf entschieden. Alles eine Frage der inneren Einstellung. Man muss dem Druck standhalten. Man muss an den Weihnachtsmann glauben. Man muss im richtigen Moment das richtige Geschenk kaufen. Man darf sich nicht ablenken lassen vom fortschreitenden Dezember oder vom Mann hinter unserem Ohr, der schreit, er braucht Socken in Größe 46. Sie können sich sicher sein, dass Ihr Arm weht tut nach zwei Stunden Shoppingtour mit vollen Einkaufstüten.

Stärken Sie Ihren Weihnachtsgeist.

Sie sind Weihnachten!

Mit Weihnachten ist es wie mit der Liebe. Liebe ist Arbeit.

Weihnachten ist Arbeit. Es ist zermürbend zu glauben, es müsste uns alles Spaß machen. Normalerweise ist es nicht besonders stimmungsvoll und schön, bei vier Grad und Nieselregen durch die überfüllte Stadt zu hetzen und Geschenke zu jagen. Und Jingle Bells in der achten Version im neunten Laden macht es auch nicht besser.

Den Baum schmücken ist Arbeit, Lichterketten reparieren ist Arbeit. Das ganze wichtige, leckere Weihnachtsessen - Arbeit!!!

Aber es ist alles weniger anstrengend, wenn man nicht auch noch den Anspruch hat, dabei in Weihnachtsstimmung zu kommen.

Befreien Sie Ihren Weihnachtsgeist von Zwängen.

Lassen Sie ihn frei sein. Lassen Sie ihn genervt sein und gelangweilt. Aber passen Sie auf, dass er nicht hysterisch und gehetzt wird!


Man kann ohne Adventskalender leben. Und wenn man Kinder hat, darf man auch mal einen kaufen und muss ihn nicht selbst machen.

Es könnte auch Spaghetti geben an Weihnachten. Das klingt gewagt, ich weiß.

Trauen Sie sich auf dünnes Eis und machen Sie etwas Weihnachtskopfakrobatik. Was könnten Sie weglassen? Was ist wirklich wichtig für Sie?

Lockern Sie sich durch. Seien Sie kühn und mutig und entspannen Sie Ihren Weihnachtsgeist, indem sie Tante Erna keine Karte schicken und für den zweiten Weihnachtstag Ravioli einkaufen.

Verausgaben Sie sich in der Kunst des Geschenkeverpackens oder beim Plätzchenbacken und lassen Sie dafür alle Geschenke per Internetversand liefern. Oder umgekehrt. Tun Sie, was Sie wollen. Und wollen Sie nichts müssen!

Beschließen Sie, dass Geschenke wichtig sind, und hetzen Sie durch die Stadt. Überleben Sie Sockeninfos hinter Ihrem Ohr und Jingle Bells in den Geschäften. Trainieren Sie Ihre Arme beim Tütenschleppen ohne Weihnachtsstimmungszwang, mit einem freien Weihnachtsgeist.

Bestellen Sie einen Glühwein, lassen Sie den Nieselregen auf die Mütze tropfen, schauen Sie in die Kerzenlichter. Ganz leise hören Sie ein Weihnachtslied. Ein Paar umarmt sich dort hinten. Lichter spiegeln sich in den Pfützen. Es duftet nach Waffeln. Und leise, ganz leise schleicht sich ein Hauch von Stimmung an.

Eine kleine, unerwartete Weihnachtsfreude.

Ganz von alleine, ganz ohne Weihnachtsakrobatik.

Genießen Sie es ... wenn Sie wollen.

(Buchtitel: "Maria, Halbpension war aus!", © 2011 Coppenrath Verlag GmbH & Co.KG, ISBN 978-3-649-60363-4)




Termine

  • Am 23.01.2013 findet im Ankerhof eine Auftaktveranstaltung zu unserem neuen ESF-Projekt zur "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf" statt. 
 
 
 


Geschäftsführer: Prof. Dr. Siegfried Köhli; Dr. Karin Köhli - BBI - Bildungs- und Beratungsinstitut GmbH; Ankerstraße 2; 06108 Halle
Amtsgericht Stendal; HRB 201454 - St.-Nr. 111/105/00418 - USt-ID DE139645850